Nachhaltigkeit & Grüner Einkauf
Aktuelle Situation
& Marktchancen
Für IT-Reseller bedeutet dies, dass ihre Großkunden zunehmend fragen werden, welche Nachweise für Nachhaltigkeit ihre Lieferanten erbringen können. Wer diese Frage nicht beantworten kann, riskiert, von Lieferantenlisten gestrichen zu werden. Wer eine überzeugende Antwort liefert, sammelt im Beschaffungsprozess Punkte und stärkt seine Partnerschaft.
Kennzahlen auf einen Blick
WAS DICOTA ALS NACHHALTIGER PARTNER BIETET
RECYCELTE MATERIALIEN – DOKUMENTIERT UND NACHWEISBAR
Ein wachsender Anteil des DICOTA Portfolios besteht aus Produkten, die aus recycelten Materialien gefertigt werden – insbesondere rPET (recyceltes Polyethylenterephthalat) aus Plastikflaschen. Diese Produkte entsprechen der GRS-Zertifizierung (Global Recycled Standard) und können im Nachhaltigkeitsbericht des Kunden als dokumentierter Beitrag zur Kreislaufwirtschaft ausgewiesen werden.
Für Reseller ist dies ein konkretes Verkaufsargument in Verkaufsgesprächen: „Das von jedem Ihrer 500 Mitarbeiter genutzte Sleeve besteht aus recyceltem Material und ist GRS-zertifiziert. Dies können Sie in Ihrem Nachhaltigkeitsbericht ausweisen.“ Dies ist kein abstraktes ESG-Versprechen, sondern ein messbarer, dokumentierbarer Beitrag.
ZERTIFIZIERUNGEN – DER BEWEIS, NICHT DAS VERSPRECHEN
Nachhaltigkeitsaussagen ohne Zertifizierung sind wertlos – das wissen Einkaufsabteilungen und CSR-Manager nur zu gut. DICOTA setzt auf anerkannte, externe Zertifizierungen: GRS (Global Recycled Standard), Bluesign für eine verantwortungsvolle Textilproduktion und RoHS-Konformität für eine schadstoffarme Fertigung.
Alle Zertifikate sind digital verfügbar und können auf Produktebene abgerufen werden – nicht als generisches Unternehmensdokument, sondern spezifisch für jedes einzelne Produkt. Dies ist entscheidend für Ausschreibungen und Lieferantenbewertungen, die produktspezifische Nachweise erfordern.
CO₂-DATEN FÜR DAS SCOPE 3 REPORTING
Die CSRD-Richtlinie verpflichtet berichtspflichtige Unternehmen, Scope-3-Emissionen zu erfassen – das heißt, Emissionen, die entlang der gesamten Lieferkette entstehen, nicht nur innerhalb der eigenen Betriebsabläufe. IT-Zubehör fällt in diese Kategorie: Kauft ein Unternehmen 1.000 Laptoptaschen, entstehen Emissionen – und diese müssen zunehmend bilanziert werden.
DICOTA arbeitet daran, produktspezifische CO₂-Daten bereitzustellen, die Reseller an ihre Kunden weitergeben können. Für Reseller, die diesen Service anbieten können, entsteht hierdurch ein klarer Wettbewerbsvorteil gegenüber Anbietern, denen diese Transparenz fehlt.
DIE RICHTIGEN ANSPRECHPARTNER EINBINDEN
CSR & NACHHALTIGKEITSBEAUFTRAGTE
Diese Rolle wird in mittelständischen und großen Unternehmen zunehmend zu einer eigenständigen Funktion. Der Nachhaltigkeitsbeauftragte ist für das ESG-Reporting zuständig und beeinflusst die Lieferantenbewertung. Dies ist ein neuer Ansprechpartner für Reseller – keine IT-Person, sondern jemand mit Fokus auf Nachhaltigkeit.
Das Gespräch funktioniert nicht mit Produktpräsentationen, sondern mit Dokumentation und Nachweisen. Der Einstiegssatz: „Ich möchte Ihnen zeigen, welche Zertifikate und Nachhaltigkeitsdaten wir für unsere DICOTA-Produkte bereitstellen können – das dürfte für Ihren nächsten Nachhaltigkeitsbericht relevant sein.“
STRATEGISCHER EINKAUF
Viele Unternehmen haben ESG-Kriterien in ihre Lieferantenbewertung aufgenommen – als eigene Dimension auf der Scorecard neben Preis, Qualität und Lieferfähigkeit. Das bedeutet, ein Lieferant mit schlechter ESG-Bewertung verliert Punkte, auch wenn er wettbewerbsfähige Preise anbietet. Ein Lieferant mit exzellenter Dokumentation gewinnt Punkte – und kann sich daher Preiszugeständnisse leisten.